Die Geschichte des Taekwon Do

Hinter Taekwon Do steckt ein Stück Geschichte, die viele Menschen nicht kennen, doch sie ist ein wichtiger Bestandteil dieses Sports. Ohne sie würde es kein Taekwon Do geben.

Die Geschichte ist schon sehr alt und kommt aus Südkorea, damals war Korea in drei Königreiche unterteilt. Der größte Teil bestand aus adeligen Leuten. Die anderen zwei kleineren Teile bestanden aus armen Leuten, so wie z.B. Bauern.

Die adeligen Leute bedrohten die Armen. Sie konnten sich nicht wehren, da sie erstens keinen Mut hatten und zweitens keine Waffen, sowie die Adeligen. Die Adeligen verlangten die ganze Ernte, so das viele Bauern hungern und leiden mussten. Die Armen lebten Jahre lang unter dieser Unterdrückung, und dies wollten sie nicht länger. Sie überlegten sich, was sie zur Verteidigung nutzen konnten, dies waren z.B. handwerkliche Werkzeuge wie ein Besen, Hammer etc.

Daraufhin überlegten sie sich, wie sie einsetzen könnten und übten dies aneinander.

 Als die Adeligen wieder versuchten, die zwei Teile zu überfallen, wurden sie überrascht, dieser Überfall fiel nicht zu ihren Gunsten aus, da sie auf einen Gegenangriff nicht vorbereitet waren. Sie ergriffen die Flucht !

Die Bauern jubelten und verbesserten ihren Kampfstil mit jedem Tag. Mit der Zeit verloren ihre handwerkliche und wirtschaftlichen Waffen ihre Bedeutung. Sie konzentrierten sich mehr auf den zwei Mannkampf.

Ihre Waffen wurden immer präziser, genauer und sicherer. Doch damals gab es noch keine Kick ( Fußtritte ), sondern nur Blöcke ( Blocktechniken ) und Angriffstechniken ( Armtechniken ). Nach einer Weile, fingen sie auch an die Kicks zu trainieren, um sie später genau und präzise einsetzen zu können. Jeder Treffer entscheidet über mein Leben, so lebten sie und so gingen sie auch in den Kampf.

Ihre Hand- und Fußtechniken waren später Grundlage für den Nachwuchs, es wurde Ihnen auch beigebracht. Doch mit jeder Generation nahmen die Techniken immer andere Formen an, die weitergeführt und entwickelt wurden. Natürlich konnte man diese Techniken auch in Schulen lernen, doch nicht zur Verteidigung gegen die Adeligen sondern zur Selbstbeherrschung, Achtung, Respekt und ganz wichtig zur ;Selbstverteidigung. Der Kampfsport weckte in der ganzen Welt große Interesse. Doch zuerst weigerten die Koreaner sich, den Europäern ihren Kampfsport beizubringen.

Doch im Jahre 1966 brachte Herr KWON JAE KWA als erster, den Kampfsport nach Deutschland, und zwar Berlin, wo eine der ersten Turniere dieser Kampfsportart stattfand. Der Kampfsport fand auch hier große Anhänger, die Anfragen haben bis heute nicht nachgelassen. Dieser Sport kann nur überleben, durch die Interesse der Menschen, und wenn man sieht, wie viele Kinder, auch ältere Menschen sich dafür interessieren und auch ausüben, dass dieser Sport gar nicht mehr weg zu denken ist. Weil in dieser Sportart gibt es keine Altersbegrenzung. Heute ist Kampfsport eine der beliebtesten Sportarten der Welt. Es gibt diesen Sport schon über 2500 Jahre, und ich hoffe es gibt ihn weitere Tausend von Jahren.